Epilog A+D

Einige Wochen sind vergangen; Zeit für einen kleinen Rückblick meiner „fast“ ersten Auftragsarbeit. Fast bedeutet hier, dass ich das erste mal von Bekannten gefragt wurden, die nicht mit mir verwandt sind. Im Vorfeld war abgemacht, dass ich das Brautpaar bei allen wichtigen Sachen begleite und das Geschehen dokumentiere.
Einige Wochen sind vergangen; Zeit für einen kleinen Rückblick meiner „fast“ ersten Auftragsarbeit. Fast bedeutet hier, dass ich das erste mal von Bekannten gefragt wurden, die nicht mit mir verwandt sind. Im Vorfeld war abgemacht, dass ich das Brautpaar bei allen wichtigen Sachen begleite und das Geschehen dokumentiere.

Psychische Gesichtspunkte
Hochzeiten stellen insofern eine gewisse Herausforderung da. Bisher war man einfach nur Gast - die Brautleute hatten professionelle Fotografen gefragt - und man konnte so knipsen, wie es einem gefällt. Nun ist die Situation anders: die Brautleute verlassen sich auf einen, die Fotos sollen tiptop werden - schliesslich handelt es sich um Erinnerungen fürs Leben. Dass man es als Hobbyist gleich lassen sollte, kann man u.a. hier nachlesen. An einigen Gesichtspunkten ist sicher was dran - der Druck und der Stress ist jedenfalls nicht zu leugnen. Die andere Seite der Medaille ist sicher: „hätten die Brautleute professionelle Bilder gewünscht, hätten sie auch nen Profi gefragt - insofern rechnen sie also auch mit Bildern in entsprechender Qualität

Im Nachhinein: ich kann es bestätigen. Fotos in der Kirche sind wirklich Mist. Supoptimales Licht und ständig steht man wem im Weg oder es steht jemand einem im Weg.

Gemessen an meinen Ansprüchen - wenn 100% das perfekte Fotoerlebnis darstellt, schätze ich meine Bilder von diesem Tag auf ca. 75% ein. Bin also relativ zufrieden.

Technische Aspekte:
Was mir wirklich positiv aufgefallen ist, dass sich die Anschaffung eines Komplett-aus-einer-Hand-Systems definitiv lohnt. Für die meisten ist sicherlich der gehobene Preis absolutes K.O. Kriterium - für mich entscheidend - und auch an diesem Tag wieder bestätigt - ist allerdings die absolute Zuverlässigkeit. Postprocessing am Mac mit Aperture macht einfach Spass. Bilder im RAW Format direkt in Aperture auf die Platte laden, Bilder nachbearbeiten und anschliessend absolut ansprechende Präsentationen erstellen. Sowohl die Fotobücher überzeugten durch professionellen Look - als auch die mit iLife erstellte Homepage, sowie DVDs. Das Inlay anschliessend schön mit Pages erstellen... Sei es das „Tut er‘s oder tut er‘s nicht“ oder das „Making of/ Behind the scenes“ Video - mit iMovie erstellt, schneidet und rendert man sehr schöne Videos. Alles was man halt für so ein Rund-um-Sorglos-Paket braucht!

Fazit der Präsentation: 100%. Das gefiel mir sowohl vom Ergebnis als auch von der Simplizität der Erstellung.

Ausblick
Die nächste Hochzeit steht vor der Tür und diesmal wird‘s sicherlich stressfreier. Die Brautleute stellen es sich so vor - dass ich lediglich Aufnahmen von der Traaung in der Kirche (aus fotografischer Sicht hört man beim Lesen diesen Satzes unter Berücksichtigung der obigen Absätzen ein leises *würg* aus der Redaktion) und zwischendurch Gästebilder aufnehme. Denkt man sich die Kirchenaufnahmen weg, dann bleiben noch Bilder, die ich gerne knipse, nämlich 50mm Portraitaufnahmen!

Zwischenzeitlich hab ich auch direkt mal aufgerüstet in Form eines Weitwinkels und eines externen Blitzes, so dass diesmal einige Stimmungsaufnahmen von Tanz und Feier im Experiment hier Ende finden werden - das Stativ bleibt diesmal zu Hause.